Freitag, 19. Februar 2016

Ex-Libris zieht das kurze Ende...

Wie im letzten Post zum Kick-Off der Bachelor Arbeit stand für mich zur Debatte ob ich Ex-Libris Bücher bestelle oder mir einen Kindle / iPad zulege.

Ich wägte pros und kontras ab und kam zum Schluss, dass ich nach wie vor gerne mit physischen Büchern arbeite und daher auch bereit bin etwas mehr zu bezahlen.

Im Hinblick auf die strategischen Stärken von Exlibris dachte ich mir demnach, dass das Bedürfnis nach physischen Büchern und die schnelle Verfügbarkeit derer nach wie vor ein solides Geschäftsmodell darzustellen scheint.

Ich wagte jedoch wiederum einen Vergleich mit Amazon.

Ich wurde wieder überrascht und konnte mir nun zehn Bücher für rund 140 US$ bestellen. Die Hälfte ist wie auf dem Bild zum Post ersichtlich schon da. Der Rest kommt eine Woche später. Die gleiche Menge bei Ex-Libris und Kohorten kostet mich gut das drei bis vierfache.

Der grossteil der Bücher ist gebraucht aber nach wie vor in erstklassigem Zustand. Mal im ernst, wer liest Bücher und verschandelt sie danach oder reisst seiten raus... Demnach ist dies ein tolles und nachhaltiges Geschäftsmodell. Diese Option bieten die Schweizer Konkurrenten noch nicht mal an...

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass es für mich keinen Unterschied macht, ob ich Bücher auf Englisch oder Deutsch lese. Daher fällt die Ersparnis kleiner aus für den Fall, dass  jemand explizit nach deutschsprachigen Büchern sucht.

Trotzdem gilt eins zu null für den digital besser aufgestellten Player...

Der CEO von Ex-Libris oder einem vergleichbaren Unternehmen wird dadurch abermals zu einem noch interessanteren Interviewpartner!

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